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Fachschule für Heilerziehungspflege

Zugangsvoraussetzung
Sekundarabschluss I (Fachoberschulreife) und Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (Kinderpfleger/in, Sozialassistent/in, Sozialassistent/in mit Schwerpunkt Heilerziehung)

Abschluss der Fachoberschule oder Höheren Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen mit Fachhochschulreife

Abitur oder nicht einschlägige Berufsausbildung und einjähriges Praktikum in einem einschlägigen Arbeitsfeld (freiwilliges soziales Jahr oder Ersatzdienst oder Ähnliches)

Wichtiges
Berufsfeld: Heilerziehungspflege
Fachhochschulreife kann erworben werden

Dauer
Praxisintegriert: 3 Jahre

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Die Fachschule für Heilerziehungspflege stellt sich vor


Mehr Informationen

  • Einblicke in die Fachschule für Heilerziehungspflege

    • „Schau einem Alpaka nicht zu lange in die Augen, du könntest dich verlieben.“ Diese Weisheit stammt von den Quechua, einer indigenen Volksgruppe in Südamerika, der Heimat dieser wundervollen Tiere. FHPU und FHPM sowie die beiden Lehrerinnen Frau Schäfer und Frau Dreißen können dieser klugen Erkenntnis voll und ganz zustimmen. Ende Mai besuchten beide Klassen die Bergischland-Alpakas der Familie Rabanus und konnten dort nicht nur ganz viel über die Tiere lernen, wie z.B. die Möglichkeiten des Einsatzes in der tiergestützten Therapie, sondern auch eine Wanderung mit den Alpakas durch die schöne Umgebung machen. Alle waren sich später einig: Es war ein tolles Erlebnis!

    • (von links): Antje Schäfer, Fachlehrerin, Klaudia Thomè, Bereichsleitung, und Stefanie Dreißen, Bildungsgangkoordinatorin Das Mildred-Scheel-Berufskolleg in Solingen bietet eine praxisintegrierte Ausbildung zu Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern an Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger (HEP) sind Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen. Sie erkennen Ressourcen und Bedarfe von Menschen, die in ihrer Teilhabe an der Gesellschaft gehindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind. Heilerziehungspflegende unterstützen bei der Erziehung, Förderung, Anleitung und Pflege von Menschen aller Altersgruppen mit geistiger, körperlicher, seelischer oder mehrfacher Behinderung, um deren Eigenständigkeit zu stärken und sie zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung im Alltag zu befähigen. Sie erarbeiten auf der Grundlage der Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der Betreuten individuelle Erziehungs- und Förderpläne. HEP begleiten die betreuten Personen zum Beispiel zur Schule, zur Arbeitsstätte, zum Arzt, beim Einkaufen oder bei Behördengängen. Sie organisieren Freizeitaktivitäten und regen Menschen mit Behinderung zu kreativ-musischen und künstlerischen Tätigkeiten an. Außerdem unterstützen sie bei der Körperpflege, Nahrungsaufnahme sowie hauswirtschaftlichen Arbeiten. Heilerziehungspflegende finden Beschäftigung in Wohnhäusern für Menschen mit Behinderungen, inklusiven Kindertageseinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, ambulanten Diensten, Förderschulen, psychiatrischen Einrichtungen und Beratungsstellen. Am Mildred-Scheel-Berufskolleg wird seit dem Schuljahr 2019/2020 ausschließlich die praxisintegrierte Ausbildung zum Heilerziehungspflegenden angeboten. Das bedeutet, dass die fachpraktischen Anteile der Ausbildung parallel zur schulischen Ausbildung stattfinden, wodurch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis erreicht wird. Die praxisintegrierte Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre. Den Praxisanteil leisten die angehenden HEP in den genannten Beschäftigungsfeldern im Umfang von mindestens 19,5 Stunden pro Woche ab und verdienen dabei je nach Träger und Einrichtung bis zu 1.300 Euro monatlich. Das Berufskolleg kooperiert dabei im Rahmen der Ausbildung mit zahlreichen Trägern in und um Solingen. Der Theorieanteil findet an 2,5 Tagen im Umfang von 20 Unterrichtsstunden in der Woche in dafür speziell ausgerichteten Unterrichtsräumen statt. Die Schule verfügt über ein Pflegezimmer, einen Wohngruppenraum mit behindertengerechter Küche sowie ein modern eingerichtetes Pflegebad. Wichtige Fächer in der Ausbildung sind Heilerziehungspflege, Gesundheit und Pflege, Psychiatrie, Kommunikation, Psychomotorik, Basale Stimulation sowie Musik- und Kunsttherapie. Weitere Informationen zur Ausbildung, zu den Zugangsvoraussetzungen und zur Bewerbung gibt es hier. Quelle: bergischeblätter, Ausgabe April 2021)